Medien BackSpin

Falsches zu Nahost richtig gestellt

WIR SIND UMGEZOGEN

Liebe Freunde und Interessenten:

Wir haben unserem Anbieter myblog jahrelang die Treue gehalten. Die Zeit bringt es aber mit sich, dass man sich manchmal Ade sagen muss, insbesondere dann, wenn man erkennt, dass andere Anbieter schlicht einen besseren Bedienungskomfort bieten - von der einen oder anderen Panne, die wir bisher ertragen mussten, einmal ganz abgesehen.

Seit

Dienstag, den 27. November 2007

sind wir unter dem gleichen Namen - nichts ändert sich - unter dieser Adresse zu erreichen.

Sie werden sich schnell zurecht finden, auch wenn die Seite ein wenig anders strukturiert ist. Von der neuen Seite aus können Sie natürlich alle Beiträge von Mai 2006 bis zum heutigen Tag über das Archiv abrufen.

Beste Grüße an alle von Heplev und Bernd Dahlenburg…; und auf Wiedersehen im WordPress-Blog Medien BackSpin, wo wir wie gewohnt gemeinsam für die neuesten Informationen und Medienkritiken aus Nahost Ansprechpartner sein werden

Euer (HonestReporting) Medien BackSpin

Gefälschte Fotos beeinflussen reale Erinnerungen

honestreporting Media BackSpin, 26. November 2007

Verändern digital bearbeitete Fotos unsere Wahrnehmung und Erinnerung, was öffentliche Ereignisse betrifft? Diese Studie sagt ja.

„Es handelt sich möglicherweise um eine Form von Anpassung an Arbeitsbedingungen, die wider unser Wissen und unsere Anliegen angewandt wird, und wir sollten hier sehr wachsam sein“, so die Psychologin Elizabeth Loftus von der University of California Irvine, die die Studie anfertigte.

Dazu passend: Redakteur: Fotos aus dem Libanon kann man nicht trauen

Außergerichtlicher Vergleich zu Pallywood

honestreporting Media BackSpin, 26. November 2007

Zwei israelische Kinos haben einen außergerichtlichen Vergleich mit fünf IDF-Reservisten erzielt, die darauf hnwiesen, dass Jenin Jenin die IDF, ihre Einheit und Soldaten verleumdet habe, mit denen sie während der Operation Defensive Shield gedient hatten.

Muhammad Bakri, der Jenin Jenin geschrieben und dazu die Regie geführt hat, gab zu, dass viele seiner Informationen über angebliche Grausamkeiten ungenau waren und manchmal mittels „künstlerischer Freiheit“ konstruiert. Bakri räumte auch ein, dass das Filmprojekt von der PA finanziell unterstützt wurde.

Die Reservisten werden gegen Bakri Einzelklagen einreichen.

Altalena-Augenblicke

honestreporting Media BackSpin, 25. November 2007

Anatol Lieven schreibt in der Financial Times:

Thomas Friedman schrieb einmal, dass für das Zustandekommen einer Friedensverhandlung sowohl die israelische als auch die palästinensische Führung auf einen Bürgerkrieg gegen teile ihres eigenen Volkes vorbereitet sein müsse. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) schien gewillt zu sein, einen solchen Kampf gegen die Hamas zu führen, wenn ihr die Herrschaft in einem, realen Staat angeboten worden wäre - nicht irgendein von Israel dominiertes Bantustan (Homeland). Israelische Regierungen haben bislang jedoch vor einer echten Kraftprobe mit ihren Siedlern plötzlich innegehalten, und es scheint nicht danach auszusehen, dass sie nahe daran sind, sich damit auseinanderzusetzen.

Lievens beschreibt etwas, was Israelis den Altalena-Augenblick nennen würden. Ein Vergleich, der westlichen Lesern besser unter der Formulierung Die Nacht der langen Messer bekannt ist.

Im Gegensatz zu Lievens Behauptung war die Absetzbewegung Ariel Sharons sicher ein Zug, der die Siedlerbewegung marginalisierte. Was die absurde Idee betrifft, dass die PLO - ungeachtet eines Bantustan - bereit ist, gegen die Hamas einen Krieg zu führen, so hat Lievens den „palästinensischen Altalena-Augenblick“ verpasst, der sich im Juni ereignete.

Kidnapper verlangten Passwort des Redakteurs

honestreporting Media BackSpin, 25. November 2007

Die palästinensische Nachrichtenagentur Maan berichtet, dass einer ihrer Redakteure am Samstag in Bethlehem entführt wurde. Hafith Asakra wurde von seinen Entführern, die eine ungewöhnliche Forderung stellten, 12 Stunden später freigelassen:

Sie verlangten, dass er sein Maan-Passwort rausrückte, damit sie eine fiktive Story senden konnten, die darauf abzielte, zwischen Maan, den palästinensischen Fraktionen und Sicherheitskräften Ärger anzuzetteln.

Er weigerte sich, den Forderungen seiner Entführer nachzukommen.

Dies zeugt von mehr Rückgrat als das, was die britische Nationale Journalistengesellschaft aufbrachte, als Alan Johnston gekidnappt worden war.

(Hat tip: Elder of Ziyon)

Umleitung

honestreporting Media BackSpin, 25. November 2007

Unser Mitgefühl für Autofahrer, die während der Friedensgespräche nach Annapolis und (unglücklicherweise) Jerusalem kommen.

Bericht aus Hamastan

honestreporting Media BackSpin, 25. November 2007

Die Sunday Times schießt sich auf die Gewaltherrschaft der Hamas ein

Sunday Times
25. November, 2007

Trotzige Hamas regiert mit Schreckensherrschaft im isolierten Gaza

Marie Colvin, Gaza

Die Nächte in Gaza gehören den Izzedine Al-Qassam Brigaden. Vergangene Woche, in den mit Schlaglöchern übersäten Straßen der Grenzstadt Rafah, lauschen bis an die Zähne mit Gewehren und Raketenabschussvorrichtungen bewaffnete ausgebildete Kämpfer den motivierenden Worten ihres Kommandanten, bevor sie in die Dunkelheit ausschwärmen.

Die Miliz, die einmal militärischer Flügel der Untergrundorganisation Hamas war, die islamistische Organisation, ist eine gefürchtete inoffizielle Armee geworden, die das Territorium des isolierten palästinensischen Territoriums kontrolliert.

Den vollständigen Text können Sie hier weiterlesen. [In Englisch]

Die Hand beißen, die Gaza mit Energie versorgt

honestreporting Media BackSpin, 25. November 2007

Israel mahnt die PA: Ab 2. Dezember wird die Elektrizitätsversorgung für Gaza eingeschränkt, wenn der Beschuss durch Kassam-Raketen nicht aufhört. Kritiker sollten die ironische Bildunterschrift bei Haaretz beachten:

Das Kraftwerk in Ashkelon dient der Versorgung Gazas mit einem hohen Anteil seiner erzeugten Elektrizität, und den Kassam-Raketen als primäres Ziel. (Limor Edrey)

Dies ist die Jahreszeit

honestreporting Media BackSpin, 23. November 2007

Journalisten machen sich jeden Dezember auf den Weg nach Bethlehem, um das Leid der wegziehenden Christen und den Niedergang des Tourismus an Israels Sicherheitszaun und den Kontrollpunkten zu berichten.

Zu oft ignoriert oder bagatellisiert das Bild, das sie entwerfen, die Einschüchterung durch die Muslime und allgemeine Gesetzlosigkeit.

National Geographic beginnt mit der alljährlichen Berichterstattung. Kein Ho Ho Ho des Weihnachtsmanns.

Gedanken zu Thanksgiving

honestreporting Media BackSpin, 22. November 2007

Eine kleine Atempause, um Gedanken mitzuteilen:

• Ich bin dankbar dafür, dass das jüdische Volk in einen jüdischen Staat lebt.

• Ich bin dankbar dafür, dass die westliche Welt im Großen und Ganzen jüdisch-christliche Werte respektiert.

• Ich bin dankbar dafür, dass die Meinungsfreiheit diesem Blog Bedeutung verleiht.

• Trotz mancher Mängel bin dankbar dafür, dass die westlichen Medien die Freiheit haben, Informationen und Gedanken auszutauschen.

• Ich empfinde große Dankbarkeit für die Opfer, die Soldaten (und ihre Familien) weltweit gebracht haben, um meine Freiheit zu verteidigen.

• Ich bin dankbar dafür, dass unabhängig denkende Blogger wichtige Fragen behandeln, die sonst durch die Ritzen der sozialen Debatten fallen oder unter den Teppich gekehrt werden.

• Nicht zuletzt danke ich Ihnen - den Lesern - für Ihre Hinweise, einfallsreichen Kommentare, konstruktive Kritik, freundliche Ermutigung und selbst die Hassmails. Das Feedback zeigt uns, dass dieser Blog einen gewissen Unterschied in der Weite des Cyberspace ausmacht.

Bleiben Sie uns gewogen.