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Falsches zu Nahost richtig gestellt

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Alle Anzeichen einer Fälschung

Honestreporting.com Media BackSpin, 29. August 2006

Australiens Außenminister Alexander Downer griff die Medienberichterstattung aus dem Libanon hart an, indem er die gefälschten Reuters-Fotos und den jüngsten Krankenwagenzwischenfall heraushob. The Australien schrieb:

Er beschuldigte „einige der renommiertesten Medienherausgeber der Welt“, in ihrem Bericht über einen angeblichen Luftangriff Israels auf einen libanesischen Krankenwagen des Roten Kreuzes auf eine Falschmeldung hereingefallen zu sein.

„Nach eingehender Betrachtung der Bilder des bescdhädigten Krankenwagens ist es unstrittig, dass dieses Ereignis alle Anzeichen einer Fälschung aufweist,“ sagte Herr Downer.

„Dennoch ließen einige der renommiertesten Medienherausgeber der Welt, einschließlich derer, die heute (am Montag) hier vertreten sind, die Geschichte als Tatsache durchgehen – unangefochten, nicht hinterfragt.“….

Ein Sprecher Herrn Downers sagte, dass die Medien beim Versuch, nachzuweisen, dass der Krankenwagen von einer Rakete getroffen worden war, versagt hätten.

IRA-Vergleiche entzaubern

Honestreporting.com Media BackSpin, 30. August 2006

Die Logik des Legitimierens der Hisbollah, indem man sie mit der Irisch-Republikanischen Armee (IRA, d. Übers.) vergleicht, wurde von Professor Oded Haklai im Ottawa Citizen treffend entzaubert:

Da die kanadische Regierung ohne weitere Begründung die Vorstellung zurückwies, dass die Hisbollah von der Liste terroristischer Vereinigungen gestrichen werden sollte, lohnt es sich, die Stichhaltigkeit der Forderungen oppositioneller Parlamentsabgeordneter zu überprüfen. Schließlich hat die Hisbollah - wie die IRA und Sinn Fein -, einen politischen und einen militärischen Flügel. Wenn die britische Regierung mit dem politischen Flügel nicht verhandelt hätte, wäre anzunehmen, dass der Konflikt in Nordirland weiterbestehen würde.

Doch es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen den beiden Fällen, der den Vergleich hinken lässt. Die IRA widersetzte sich der Autorität der britischen Regierung. Sie kämpfte gegen die „britische Besetzung Nordirlands,“ wenn man es so formulieren darf. Ihr Ziel war Nordirland zu befreien und nicht ein Nachbarland zu vernichten.

Die Hisbollah führt keinen Widerstandskampf gegen eine fremde Besatzungsmacht im Libanon, seit sich Israel vor mehr als 6 Jahren auf die international anerkannte Grenze zurückgezogen hat. Wenn überhaupt, dann ist diese Organisation mit fremden Elementen (Syrien und dem Iran) verbündet, die sich in interne libanesische Angelegenheiten einmischen.

Lesen Sie auch, warum die Hamas nicht Sinn Fein ist (engl.).

Weiterhin Gebrauchtwagen von Reuters gefällig?

Honestreporting.com Media BackSpin, 31. August 2006

Eine Anzahl von Herstellern gepanzerter Fahrzeuge berichtete dem Confederate Yankee, dass der Schaden am Reuters-Fahrzeug in Gaza nicht mit einem angeblichen israelischen Raketentreffer in Einklang zu bringen ist, wie es die Nachrichtenagentur darstellt. Möchte weiterhin jemand einen Gebrauchtwagen von Reuters kaufen?

Mutterliebe? Überprüf das lieber!

Honestreporting.com Media BackSpin, 03. September 2006

Um Medienberichten nachzugehen, die Israel beschuldigten, chemische und biologische Waffen im Libanon einzusetzen, ließ der deutsche Fernsehsender ARD Gewebeproben einer Gruppe von „Opfern“ mittels einer unabhängigen Analyse untersuchen. Die Resultate diskreditieren die so genannten „Experten“ des Libanon.


Die ARD erhielt die Zustimmung, eine unabhängige Überprüfung in Auftrag zu geben - getreu dem alten Journalistensprichwort: „Wenn deine Mutter sagt, dass sie dich liebt, überprüf das lieber.“ Währenddessen berichtet Scott Anderson, der für das NY Times Magazine in Tyrus arbeitet, wie die Konspiration zwischen libanesischem Klinikpersonal und der Hisbollah die Kriegsberichterstattung beeinflusste:

In ihrem Krieg mit Israel „an allen Fronten“ hatte die Hisbollah die psychologischen Auswirkungen akribisch genau eingeplant, und es sieht so aus, dass es diesbezüglich von entscheidender Bedeutung war, Berichte über militärische Verluste in Kampfhandlungen herunterzuspielen. An dieser Front waren sie imstande, auf die Unterstützung oder schweigende Zustimmung der örtlichen medizinischen Einrichtungen bauen zu können.

Während Journalisten routinemäßig Zugang zu jenen Stationen gewährt wurde, wo verwundete Frauen und Kinder untergebracht waren, wurde bei anderen Stationen, vermutlich denen für männliche Erwachsene, der Zutritt verweigert - durch Ordonnanzen oder die unvermeidlichen bärtigen jungen Männer. Dasselbe, bezogen auf die Toten: Vereinzelte, makaber zur Schau gestellte zerrissene Körper, offensichtlich von Zivilisten, dazu das eigenartig anmutende Fehlen von Männern in kampffähigem Alter.

Die 6 Milliarden Dollar Propaganda-Fabrik

Honestreporting.com Media BackSpin, 04. September 2006


Im American Thinker vertritt James Lewis die Ansicht, dass ein großer Anteil des britischen Antisemitismus BBC News zugeschrieben werden kann:

Sie brauchen nicht den Imamen oder der Propaganda der Hisbollah zuzuhören, wenn sie wirklich Juden hassen möchten. Alles, was Sie benötigen, ist BBC selbst zu hören. Einige ihrer „Nachrichten“ sind nachgewiesene Fälschungen. Nahezu alle sind parteiisch - jene professionellen Beeb-Inquisitoren, die mit ihren Fingern auf Israel und die USA zeigen und keinen zu deren Verteidigung erheben. Jedes Gericht würde diese Sündenböcke verurteilen.

Hass gegenüber Israel und den USA hat sich folglich zur Seuche entwickelt und die gleichen Leute infiziert, deren Eltern für den Widerstand gegen die Nazis eintraten. Die meisten Menschen können einer Rund-um-die-Uhr-Story der 6 Milliarden Dollar-Propagandafabrik von Beeb intellektuell nicht widerstehen. Sie sind überfordert.

Die BBC wird durch festgeschriebene TV-Lizenzgebühren finanziert.

Große Momente stümperhafter Schlagzeilen

Honestreporting.com Media BackSpin, 04. September 2006

Wir haben schon früher stümperhafte Schlagzeilen gesehen, aber AP verdient sich eine besondere Auszeichnung für diese:

Junge durch palästinensischen Lehrerstreik verletzt


Man muss den Artikel lesen, um herauszufinden, dass der 12-jährige Junge von Fatah-Banditen verletzt wurde, die absichtlich in der Nähe von Kindern das Feuer eröffneten, um den Lehrerstreik zu erzwingen.

Studenten erzählen vom Sommer im Kriegsgebiet

honestreporting.com Media BackSpin, 5. September 2006

The Hatchet von der George Washington University sprach mit Studenten, die aus Israel und dem Libanon zurückkamen, über ihre Erfahrungen bezüglich der Vorbereitung auf die Bomben während ihrer Studienprogramme:

„Was ich durchmachte, war ein unerklärliches, das Leben veränderndes Ereignis,“ schrieb Weismann, der im zweiten Jahr an der Universität Haifa in Nordisrael studiert, in einer Email Anfang dieser Woche. „Meine Gefühle zu artikulieren und wie schlimm das alles tatsächlich war, wäre unmöglich.

„Ich erinnere mich an die erste Nacht, in der Raketen kamen. Ich erinnere mich, wie ich über Haifa blickte und beobachtete, wie es zerstört wurde. Die Bomben schlugen extrem nahe bei der Universität ein. Es war wie in einem Film. Ich konnte kaum glauben, dass es geschah.“

(Hat tip: Campus J)

Der Gesandte

Honestreporting.com Media BackSpin, 06. September 2006


Die Jerusalem Post berichtet, dass Kofi Annan Lakhdar Brahimi (im Bild) zum obersten Berater ernannte, um eine Übereinkunft zwischen Israel und der Hisbollah zur Freilassung der IDF-Reservisten Ehud Goldwasser und Eldad Regev zu erzielen.

Brahimi, der einst als Außenminister Algeriens Dienst tat, bezeichnete Israel bereits einmal als “das große Gift in der Region“ und nannte Ariel Sharon einen Meuchelmörder. Er schrieb neulich einen Kommentar in der New York Times, in dem er die Welt dazu aufrief, Verhandlungen mit der Hisbollah aufzunehmen.

"Technische Probleme" beseitigen Ausgewogenheit der BBC

Honestreporting.com Media BackSpin, 06. September 2006

Blogger Edgar Davidson versetzt den BBC-Behauptungen von Unparteiligkeit einen harten Schlag. Das betrifft zwei Interviews, eines mit der Familie eines inhaftierten Terroristen, das andere mit der israelischen Witwe, die dessen Anschlag überlebte. Nach dem Interview mit Basem Quntar, dem Bruder von Samir Quntar (im Bild), sagte die BBC ein Interview mit Smadar Haran Kaiser ab. Davidson erklärt:

Basem Quntars Interview wurde in voller Länge aufgezeichnet. Dann wechselte die BBC zum Interview mit Smadar. Aber nur paar Sekunden nach dessen Beginn wurde dem Produktionsteam erklärt, dass das Interview wegen „technischer Probleme“ abgebrochen werden müsse. Das BBC-Team im Hotel konnte dies nicht verstehen, da es vorher nie „technische“ Probleme gegeben hatte, die zum Abbruch solch eines Interviews geführt hätten. So sendete die BBC ein Interview mit dem Bruder des Terroristen, war aber „aus technischen Gründen“ nicht imstande, ein Interview mit dem Opfer des Terroristen zu liefern.

Frau Kaiser erzählte Davidson:

Kurz danach rief der Produzent an und sagte, dass er viel Post von verärgerten Zuhörern erhalten habe, die nicht gewillt waren, dieses Verhalten zu akzeptieren.

So weit wir wissen hat die BBC keine Anstalten gemacht das Interview mit Frau Kaiser nachzuholen; glücklicherweise sprach Time mit ihr – ohne irgendwelche „technischen Probleme“.

Die Ente begraben

honestreporting.com Media BackSpin, 8. September 2006

Al-Jazira strahlte ein von Al-Qaida produziertes Video von Osama bin Laden aus, wie er die Attentate vom 11. September 2001 plante. Zwei der Entführer, Hamza el-Ramdi und Wael sl-Schemari, waren in dem Filmmaterial zu sehen.

Wie passend, dass Al-Jazira kurz vor dem Jahrestag des 11.9. ein für allemal die alberne Unterstellung begräbt, die Israel dafür verantwortlich macht. Noch diese Woche wurde die Ente vom Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Generalmajor Yahya Rhim Safavi, wiederholt.

Ramdi befand sich in United Airlines-Flug 175, der in den Südturm des World Trade Center flog. Schemari befand sich an Bord von American Airlines Flug 11, der in den Nordturm flog.