Medien BackSpin

Falsches zu Nahost richtig gestellt

Eine „traditionelle Forderung“

honestreporting Media BackSpin, 14. November 2007

AP schreibt:

Palästinensische Unterhändler erhoben am Dienstag den Vorwurf, Israel sabotiere die Konferenz [Friedenskonferenz in Annapolis] mit neuen Forderungen. Die neueste sei, dass die Palästinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen sollen. Der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat äußerte, dass die Palästinenser dem nicht entsprechen könnten. So eine Aussage würde das Zugeständnis des „Rückkehrrechts“ von vier Millionen Palästinensern beinhalten - Flüchtlingen und deren Nachkommen vom Krieg, der aus Gründung des Staates Israel 1948 resultierte.

Israel besteht darauf, dass die Flüchtlinge in den aufzubauenden palästinensischen Staat repatriiert werden müssen, nicht in Israel.

Auch wenn ein Verhandlungsergebnis schließlich erzielt werden sollte - die Palästinenser waren nicht vorbereitet, ihre traditionelle Forderung aufzugeben, kurz bevor die Verhandlungen beginnen.

Mitteilung an AP: Die Idee von Israel als jüdischem Staat ist auch eine „traditionelle Forderung.“

Update, 14. November: Siehe Jeff Jacobys Antwort auf Erekat.

Bernd Dahlenburg am 14.11.07 13:26

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