Medien BackSpin

Falsches zu Nahost richtig gestellt

Palästinenser

Erinnern sie sich an die Amnestie? Teil 2

honestreporting Media BackSpin, 7. November 2007

Eine PA-Quelle bestätigte, dass Israel seine Vereinbarungen zur Amnestie letzten Sommer eingehalten hat. YNet News schreibt:

Dutzende Palästinenser, die als Teil eines Amnestieabkommens zwischen Jerusalem und der PA aus der israelischen Liste mit 178 steckbrieflich gesuchten Fatah-Kämpfern gestrichen wurden, erhielten die Nachricht, dass die ihnen auferlegten Bewegungseinschränkungen aufgehoben worden sind.

Eine Quelle aus den PA-Sicherheitskräften teilte YNet am Dienstag mit, dass die Milizen nun in der Lage wären, sich völlig frei zu bewegen und ein normales Leben zu führen, nachdem die dreimonatige Bewährungszeit als Voraussetzung für die Amnestie zu Ende war.

Nicht alle Bewaffneten haben sich an die Abmachung gehalten. Siehe Teil 1.

Es sind die Sozialleistungen, Dummkopf

honestreporting Media BackSpin, 7. November 2007

So weit es die Palästinenser Ostjerusalems betrifft ist der Annapolis-Gipfel keine sichere Angelegenheit, dafür aber ihre sozialen Zuwendungen, die sie von Israel beziehen. Dies erklärt, warum YNet News über einen starken Anstieg der Anträge auf die israelische Staatsbürgerschaft berichtet:

Zurzeit leben etwa 250.000 Palästinenser in Jerusalem. Seit 1967 haben nur 12.000 davon die israelische Staatsangehörigkeit beantragt, im Schnitt also 300 neue Staatsbürger pro Jahr.

Aber während der vergangenen vier Monate hat das Innenministerium noch nie da gewesene 3.000 Anträge registriert; hauptsächlich Einwohner aus den arabischen Vierteln, die angesichts der politischen Initiative, die zurzeit auf der Agenda steht, wohl kaum unter israelischer Verwaltung bleiben würden.

Da innerhalb der palästinensischen Bevölkerung die Annahme der israelischen Staatsbürgerschaft mit Verrat gleichgesetzt wurde, bevorzugte die Mehrzahl der Palästinenser, ihre Staatsbürgerschaft zu behalten und die Wohltaten des israelischen Sozialleistungen zu genießen - volle Sozialrechte, kommunales Wahlrecht und uneingeschränkte Bewegungsfreiheit - ohne ihre Treue gegenüber der PA in Frage zu stellen. Die durchschnittliche Palästinenserfamilie in Ostjerusalem erhält derzeit vom israelischen Staat monatliche Sozialzuwendungen in Höhe von 770 Dollar.

Dazu passend: Gesucht: Nicht gefühlsmäßige Reaktionen

Das Medienzentrum der Hamas

honestreporting Media BackSpin, 7. November 2007

AP berichtet, dass die Hamas plant, einen Medienpark in Gaza zu eröffnen.

Im letzten Jahr war die westliche Berichterstattung zu einem ähnlichen Projekt mit dem Namen Free Media City in Syrien verhalten, um es freundlich zu formulieren.

Fototermin unter Druck

honestreporting Media BackSpin, 6. November 2007

Warum waren in der letzten Woche die führenden christlichen Vertreter bei der Ansprache Ismail Haniyahs anwesend? WorldNetDaily zufolge hatten Pfarrer Artinious Alexious und Pater Emanuel Salum keine andere Wahl:

Anonyme Quellen aus der christlichen Gemeinschaft Gazaz berichten, dass Alexious and Salum eingeschüchtert wurden, die Ansprache zu besuchen.

Der PR-Wert hielt sich in Grenzen, da nur Reporter mit von der Hamas ausgestellten Berechtigungsausweisen über die Rede berichten durften. Dennoch ging dieses Foto an die Nachrichtenagenturen:

Ismail Haniyeh (Mitte), der von Präsident Mahmud Abbas aus seinem Amt als Premierminister entlassen wurde, Ahmed Bahar (links), stellvertretender Sprecher des Legislativrates der Hamas und Pater Manuail Musalam, Kopf der Latten-Church, recken nach der Ansprache von Haniyeh ihre Arme in die Höhe; Gaza, 4. November 2007. In einer Rede im Gazastreifen bestritt Ismail Haniyeh jegliche Pläne, die Kontrolle der Fatah über Westjordanland in Frage zu stellen. REUTERS/Mohammed Al-Ostaz/PMO/Handout (GAZA).

Zitat des Tages

honestreporting Media BackSpin, 6. November 2007

„Ich stecke mitten in einer Schießerei und kann deshalb nicht viel reden“, sagte er, bevor er auflegte.

Nasser Abu Aziz, Bewaffneter der Al Aqsa-Brigaden, während Sicherheitskräfte der PA das Flüchtlingslager Balata abriegelten. Quelle: AP.

Sich als Journalisten ausgeben

honestreporting Media BackSpin, 6. November 2007

Israelische Polizei, die sich als Journalistenteam ausgab, nahm gesuchten Palästinenser fest.

Schlimm.

Der Geist von Mohammed Dura

honestreporting Media BackSpin, 2. November 2007

In diesem Monat wird das Video-Rohmaterial zu Mohammed Dura erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Wird das Video Israel letztendlich helfen oder schaden? Die Jerusalem Post registriert bei den Offiziellen unterschiedliche Meinungen und nach 7 Jahren bezieht die Regierung noch nicht Stellung.

Video: Granaten von Schulhof in Gaza abgefeuert

honestreporting Media BackSpin, 1. November 2007

Es ist schwierig, das Video ohne Erklärung zu verstehen. Lesen sie daher bitte den Bericht von YNet News, bevor sie dort auf das Video klicken.

Wieder flieht ein Christ aus der Westbank

honestreporting Media BackSpin, 1. November 2007

Ein weiteres Beispiel für palästinensische Intoleranz gegenüber Christen: Pfarrer Isa Bajalia, ein Palästinenser mit amerikanischer Staatsbürgerschaft, der in Ramallah arbeitete, floh, nachdem er bedroht und um Schutzgeld gepresst worden war, nach Jerusalem. Die Jerusalem Post schreibt:

Der palästinensische Sicherheitsbeamte forderte Bajalia anschließend auf, dass er den Großteil seines Familienlandbesitzes auf den Namen des Beamten umschreiben und ihm 30.000 Dollar bezahlen solle. Bajalia teilte zudem mit, er sei sechs Monate lang überwacht worden.

Am Mittwoch war noch nicht klar, ob der Pfarrer ausschließlich wegen seiner Missionsarbeit unter Muslimen bedroht wurde, oder weil seine Familie in der Stadt über Grundbesitz verfügte, oder aus einer Kombination beider Gründe.

Und dies angesichts des Besuches vom Erzbischof von Canterbury, der den Israelis gegenüber ablehnend gestimmt ist.

Dazu passend: Bethlehems Christen brechen ihr Schweigen

Kassam-Banden nutzen Google für Beschuss Israels

honestreporting Media BackSpin, 25. Oktober 2007

In einem Exklusiv-Video filmt der Guardian* den Abschuss einer Kassam-Rakete und lernt, wie die Terroristen Google Earth nutzen, um Israel anzugreifen.

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Dazu passend: Israels Top Secret-Gebiete auf Google Earth**. Weiterhin: Google macht geheime indische Gebiete unkenntlich.
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*Mit typischem Guardian-Kommentar natürlich....
**Warum macht Google Israels verwundbare Stellen nicht unkenntlich?