Medien BackSpin

Falsches zu Nahost richtig gestellt

Israel

Außergerichtlicher Vergleich zu Pallywood

honestreporting Media BackSpin, 26. November 2007

Zwei israelische Kinos haben einen außergerichtlichen Vergleich mit fünf IDF-Reservisten erzielt, die darauf hnwiesen, dass Jenin Jenin die IDF, ihre Einheit und Soldaten verleumdet habe, mit denen sie während der Operation Defensive Shield gedient hatten.

Muhammad Bakri, der Jenin Jenin geschrieben und dazu die Regie geführt hat, gab zu, dass viele seiner Informationen über angebliche Grausamkeiten ungenau waren und manchmal mittels „künstlerischer Freiheit“ konstruiert. Bakri räumte auch ein, dass das Filmprojekt von der PA finanziell unterstützt wurde.

Die Reservisten werden gegen Bakri Einzelklagen einreichen.

PR-Bürde der IDF

honestreporting Media BackSpin, 22. November 2007

Der staatliche Rechnungsprüfer Micha Lindenstrauss kritisierte die Hasbara-Anstrengungen der Regierung während des zweiten Libanonkrieges hart. Die Jerusalem Post äußert sich wie folgt:

Der Rechnungsprüfer stellte weiter fest, dass die Öffentlichkeitsarbeit während des Krieges unverhältnismäßig auf Kosten der IDF ging. In seinem Bericht schrieb Lindenstrauss, dass zwischen Außenministerium, IDF, Verteidigungsministerium und dem Büro des Ministerpräsidenten ein schwerwiegendes Koordinierungsdefizit zutage trat und zu Israels Erfolglosigkeit beitrug, seine Nachrichten der Öffentlichkeit und der Welt zu vermitteln.

Lindenstrauss kam auch zu dem Schluss, dass die Regierung darin versagt hat, während des Krieges ein effektiv arbeitendes Medienzentrum für die ausländische Presse einzurichten. Das Außenministerium - so machte der Bericht geltend - war nicht darauf vorbereitet, mit der Presse im Falle eines Ausnahmezustandes richtig umzugehen.

Dazu passend: Wer ist für Israels Hasbara zuständig?

Schuss vor den Bug

honestreporting Media BackSpin, 7. November 2007

Kolumnist Isi Leibler von der Jerusalem Post nimmt es mit Haaretz auf.

Sderots traurige Statistiken

honestreporting Media BackSpin, 6. November 2007

Die Jerusalem Post greift israelische Medienberichte zu den traurigen Statistiken Sderots auf:

Die Zahl beläuft sich auf noch nie da gewesene 1 von 7 Einwohnern, die dem unaufhörlichen Kassam-Beschuss im Sommer entgingen, als etwa 1.500 Raketen auf die Stadt gefeuert wurden. . . .

Mit Villen gesäumte Straßen leeren sich nach und nach, weil die meisten Bewohner wissen, die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kassam ihr Haus trifft, ist größer ist als die Chance, ihren Besitz zu verkaufen, berichtet Yediot.

“Kollektive Bestrafung“ hält an

honestreporting Media BackSpin, 30. Oktober 2007

Kollektive Bestrafung ist es nur, wenn Palästinenser betroffen sind. Zum Beispiel wie diesen Abend?

Wo bleibt die Empörung?

Fünf Argumente gegen die Einstaaten-Lösung

honestreporting Media BackSpin, 23. Oktober 2007

Sonja Karkar, Präsidentin von Frauen für Palästina, drängt auf eine Einstaaten-Lösung. In The Age schreibt sie:

Wenn Israel als demokratischer Staat anerkannt werden will, muss es alle Bürger mit einschließen; wenn es Frieden will, muss es den unter Besatzung lebenden Palästinenser erlauben, in Freiheit zu leben, und es muss akzeptieren, dass die palästinensischen Flüchtlinge ein unveräußerliches Recht haben, in ihre Heimat zurückzukehren.

Hier fünf Gründe, warum der Einheitsstaat (auch als binational bezeichnet) keine Lösung ist und bei der bevorstehenden Annapolis-Konferenz nicht auf die Tagesordnung kommen sollte:

1. Es ist keine Schande, ein Konzept für jüdische Menschen in einem jüdischen Staat zu haben.

2. Die Einstaaten-Lösung verneint palästinensische nationale Bestrebungen ebenso wie jüdische nationale Bestrebungen.

3. Juden und Araber teilen weder Sprache, Geschichte, Religion, Kultur oder Werte, die erforderlich sind, um Anstrengungen für einen binationalen Staat zu genügen. Ein typisches Beispiel: Ohne einen Machthaber, der mit eiserner Faust regierte, löste sich Jugoslawien entlang seiner ethnischen Grenzen auf und der Begriff „Balkanisierung“ wurde Teil der Lexika weltweit.

4. Selbst können die Araber keine Geschichte erfolgreicher multiethnischer Staaten vorweisen. Der Libanon taumelt am Abgrund eines weiteren Bürgerkrieges. Sunnitisch-schiitische Gemetzel könnten zur Aufsplitterung des Irak führen. Christen fliehen in Scharen aus dem Nahen und Mittleren Osten.

5. Das südafrikanische Beispiel ist untauglich. Neben den vielen Unterschieden zwischen den zwei Regionen weist Benny Pogrund darauf hin, dass in Südafrika Schwarze und Weiße eine gemeinsame Führung hatten, die die Teilung der Macht sowie wirtschaftliche wechselseitige Verflechtung in ihren Wahlbezirken umsetzen konnte. Dies ist nicht der Fall bei der Beziehung zwischen Israelis und Palästinensern.

Karkar antwortete auf Colin Rubinstein, der seinerseits auf Ghada Karmi antwortete.

Aha-Erlebnis für indonesische Journalisten

honestreporting Media BackSpin, 23. Oktober 2007

Acht bekannte indonesische Journalisten besuchten Israel. Calev Ben David zufolge entsprach die Realität, die sie vorfanden, nicht ihren Erwartungen:

Der Besuch war für einige Journalisten ein Aha-Erlebnis. „Offen gesagt, bevor ich hier ankam, dachte ich, Israel wäre ein Polizeistaat“, sagte Harymuti, „aber auf den Straßen Jakartas sehen Sie wohl mehr Polizei und Soldaten.“

CNN raus, Al-Jazeera rein

honestreporting Media BackSpin, 23. Oktober 2007

So seltsam es klingt - Israels größter Anbieter für Kabelfernsehen plant, zugunsten des englischsprachigen Fernsehkanals von Al-Jazeera die Zusammenarbeit mit CNN zu beenden. Aber für die israelischen Zuschauer ist das nicht nachvollziehbar. Dazu die Jerusalem Post:

„Es ist unbegreiflich“, sagte Liebes. „Welche Funktion CNN auch immer wahrnahm, keine davon wird Al-Jazeera gewährleisten können. Es wird eine völlig andere Zuseherschaft sein.“

Gute Nachrichten, die Sie vielleicht vermisst haben

honestreporting Media BackSpin, 18. Oktober 2007

Sky News mit einem schönen Bildbericht über Kirwan, einen 11-jährigen irakischen Jungen, der wegen einer komplizierten Herzoperation nach Israel gebracht wurde.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, dann auf Israelische Ärzte führen Herzoperation an irakischen Kindern aus.

Weltweiter Solidaritätstag für verschleppte Soldaten

honestreporting Media BackSpin, 18. Oktober 2007

Markieren Sie sich bitte wegen des weltweiten Solidaritätstages zur Freilassung der verschleppten Soldaten den 30. Oktober auf Ihrem Kalender.

Hier und hier* erfahren Sie mehr.
______

*Facebook erfordert Registrierung