Medien BackSpin

Falsches zu Nahost richtig gestellt

Israel

Keine Verbindung mit der Moschee

honestreporting Media BackSpin, 15. Oktober 2007

Die Grabung am Mugrabi-Tor wird wieder aufgenommen. Allerdings entspricht die Beschreibung der Renovierungsarbeiten durch AFP nicht den Tatsachen:

Das Renovierungsprojekt sucht eine Rampe innerhalb des Mugrabi-Tors in der Altstadt vergrößern und auszubauen. Die Rampe verbindet den Platz an der Klagemauer, die von den Juden verehrt wird, mit der Al-Aksa Moschee, dem drittgrößten Heiligtum des Islam.

In Wirklichkeit verbindet die Rampe den Platz vor der Klagemauer mit einem angrenzenden Esplanadenzugang am Tempelberg, der an die Al-Aksa Moschee grenzt. Werfen sie einen Blick auf unsere hilfreiche Luftaufnahme, die Lonely Man of Cake markiert und erklärt hat.

Die grünen Linien umreißen den trapezförmigen Grundriss des Tempelbergs. Die gelbe Linie zeigt die Klagemauer. Die leicht gekrümmte rote Linie markiert die Zugangsrampe, die Israel bauen möchte. Wir haben uns die Freiheit genommen, die Al-Aksa Moschee in Rosa einzukreisen, um zu zeigen, dass zwischen Tor und Moschee genügend Entfernung besteht.

Stellen Sie sich den arabischen Aufschrei vor, wenn Israel wirklich versucht hätte, die Rampe mit der Moschee zu verbinden.

Here we go again

honestreporting Medien BackSpin, 14. Oktober 2007

Israel plant, die Ausgrabungen am Mugrabi-Tor wieder aufzunehmen.

Und hier der wahre Dreck.

Raketenfrequenz

honestreporting Media Backspin, 11. Oktober 2007

Seit die Hamas in Gaza die macht übernommen hat sind 1.000 Raketen und Mörsergranaten auf Israel abgefeuert worden. YNet News zufolge entspricht das einer Menge von „rund 160 Mörsergranaten und 80 Kassam-Raketen“, die jeden Monat in Israel einschlagen.

Wie würde irgendeine andere Nation auf so ein Trommelfeuer antworten?

Sanftmütiger Geograph tagsüber….

honestreporting Media BackSpin, 10. Oktober 2007

In seiner Berichterstattung über Israels Beschlagnahme von Land für eine palästinensische Umgehungsstraße zitiert Conal Urquhart vom Guardian "einen israelischen Geograph, der auf Israels Erschließung des Westjordanlands spezialisiert" ist.

Jeff Halper, israelischer Geograph, der auf die Erschließung des Westjordanlands durch Israel spezialisiert ist, sagte, dass so scheint, als ob man Eile hätte, die Arbeiten so schnell wie möglich auszuführen, bevor das von den USA unterstützte Treffen zwischen dem PA-Präsidenten Mahmoud Abbas und dem israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert im November in Annapolis, Maryland, stattfindet.

Diese unaufrichtige Darstellung beschreibt die Spezialisierung Halpers in "der Erschließung des Westjordanlands" nicht vollständig. Der Mann leitet das Israelische Komitee gegen die Zerstörung von Wohnhäusern.

110 Hektar

honestreporting Media BackSpin, 9. Oktober 2007

Trotz gegenteiliger Berichterstattung von AFP wird die letzte Landbeschlagnahme durch die IDF die Lebensfähigkeit des Westjordanlandes oder der Palästinenser nicht gefährden bzw. aufspalten.

"Eine Zeitung und palästinensische Offizielle berichteten am Dienstag, dass Israel die Beschlagnahme arabischer Fläche außerhalb Ostjerusalems angeordnet hat und wieder Ängste schüre, dass das besetzte Westjordanland in zwei Teile gespalten werden könnte.

Die Ende September erlassene Anordnung umfasse 110 Hektar in vier palästinensischen Dörfern zwischen Ostjerusalem und der jüdischen Siedlung Maale Adumim, sagte Hassan Abed Rabbo, ein hoher Beamter der palästinensischen Kommunalverwaltung.

Das Gebiet schaffe Platz für einen Block Siedlungen, die Maale Adumim und die nahe gelegenen Mishor Adumim und Kedar vereinigen und die 'territoriale Kontinuität der Palästinenser' zwischen dem Westjordanland und Jordantal verhindert, fügte er hinzu."

Wie wir im letzten Jahr aufgezeigt haben, hätten die Palästinenser im Osten zu Maale Adumim immer noch territoriale Nachbarschaft. Eine hilfreiche Karte, von unseren CAMERA-Kollegen herausgegeben, widerlegt Abed Rabbos Behauptungen, die AFP nicht hinterfragt hat.

An seiner schmalsten Stelle wäre der für die Palästinenser verfügbare Landstreifen mindestes 15 km breit, was der Größe von Israels "Taille" während der letzten 50 Jahre entspricht.

Echos auf Walt & Mearsheimer

honestreporting Media BackSpin, 9. Oktober 2007

Haaretz’ Besprechung der Israel Lobby ist unverzichtbare Lektüre.

Hoffentlich wird Chefredakteur Akiva Eldar (Abbildung) sie auch lesen. Eldar befindet sich auf seiner eigenen Buchtour durch die USA, um Walt und Mearsheimers geschmacklose Argumente widerhallen zu lassen.

Schon wieder: Jüdische Jugendliche = Muslimische Terroristen

honestreporting media backspin, 7. Oktober 2007

Chris Hecken greift das Marva-Programm der IDF für jüdische Jugendliche aus dem Ausland auf. Kennen wir schon - gefisked* - vor gerade einmal einem Monat. Wenigstens empfiehlt Hecken alternative Programme:


"Die Gefahr eines militärischen Programms wie diesem ist, dass es eine Gesinnung des „wir und sie“ verfestigt. Es romantisiert Gewalt. Es verbreitert die Kluft, die zum Konflikt führt. Es macht Dialog unmöglich. Es gibt große israelische Institutionen, angefangen von der Zeitung Haaretz über die mutige israelische Menschenrechtsorganisation B’Tselem bis Peace Now. Statt eine Uniform zu tragen, mit automatischen Waffen in der Wüste herumzuballern und patriotische israelische Lieder zu singen, könnte der Sommer in der Tat sinnvoll damit verbracht werden, diese Organisationen zu unterstützen."

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*Erfordert Registrierung
**Terminologie, die sich auf die unredliche Berichterstattung des Journalisten Robert Fisk bezieht.

Ungegründetes Gebiet internationalen Rechts

honestreporting.com Media BackSpin, 20. September 2007

Die Jerusalem Post sprach mit ein paar Politikfreaks über die Entscheidung des Kabinetts, den Gazastreifen als „feindliches Gebiet“ zu bezeichnen und die gesetzliche Verantwortung dort:

"Eine Quelle, die auf Einhaltung ihrer Anonymität bestand, erklärte, dass der Begriff „feindliches Gebiet“ kein gesetzlicher Begriff, sondern vielmehr die Beschreibung einer praxisnahen Tatsache ist. Die Regierung sagt, dass der Gazastreifen von den Terroristen überfallen wurde. Die Hamas ist nicht die rechtmäßige Regierung eines souveränen Staates aber in der Realität tatsächlich verantwortlich. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Gazastreifen „feindliches Gebiet“.

Warum hat die Regierung entschieden, es so zu deklarieren, obwohl der Begriff im internationalen Recht nicht verankert ist? Es war im Wesentlichen ein mahnender Hinweis an die Welt, dass Israel beabsichtigt, den Gazastreifen anders zu behandeln als es das bisher tat und Maßnahmen zu ergreifen, die es vorher nicht angewandt hat. . . .

Am Mittwoch hob der israelische Rundfunkanalytiker Moshe Negbi hervor, dass vom gesetzlichen Standpunkt gesehen eines der Hauptprobleme Israels mit der internationalen Gemeinschaft bezüglich Gaza darin besteht, dass das internationale Recht sich nicht mit einem Krieg eines souveränen Staates gegen Terroristen befasst.

Das Kriegsrecht behandelt fast ausschließlich reguläre Armeen, die gegeneinander kämpfen. Aber es gibt keine international anerkannten Regeln für einen Krieg gegen den Terrorismus. Sofern und solange dies sich nicht ändert hat Israel notwendigerweise keine andere Wahl als seine eigenen Vorschriften zu erlassen - mit allen Vor- und Nachteilen."

Nationale Aspirationen: Psychologisches Problem

honestreporting.com Media BackSpin, 16. September 2007

John Whitbeck bekam Gelegenheit für einen Gastkommentar im Christian Science Monitor, um mit einer Einstaaten-Lösung hausieren zu gehen:

"Traumatisiert durch den Holocaust und die wahrgenommene Unsicherheit als jüdische Insel im arabischen Meer haben die Israelis ungeheuere psychologische Probleme, mit der praktischen Unmöglichkeit klarzukommen, etwas aufrechtzuerhalten, das nahezu die ganze Menschheit als herrschenden Rassismus und koloniales Siedlerregime betrachtet und auf der ethnischen Säuberung der einheimischen Bevölkerung gegründet ist."

In Wirklichkeit will Whitbeck damit sagen, dass jüdische Bestrebungen für eine nationale Heimstätte Unsinn seien. Aber weil er Hemmungen hat, dies unverblümt auszusprechen, muss er sich auf den Vorwurf der "rassistischen Vorherrschaft" stützen.

Professor David Bernstein antwortet auf die Logik Whitbecks.

Lesen, Schreiben und Raketen; Videobericht

honestreporting.com Media BackSpin, 4. September 2007

NRG mit einem Video des Raketenangriffs gestern auf Sderot, als die Kinder auf dem Weg zur Schule waren.

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(Hat tip: Solomonia)